1. Stammtisch in 2018 mit dem Thema “BARF” am 22.3.2018

Miriam Hefter – eine Teilnehmerin beim Vortrag BARF hat zu dem Thema eine Zusammenfassung geschrieben, die wir sehr gerne veröffentlichen! Danke Miriam, gut dass es immer wieder Teilnehmer gibt, die sich auch im Nachhinein noch etwas Zeit nehmen und  interessante Themen bearbeiten.

Hier nun ihr Bericht:

Ernährung bei Hunden 
Am Donnerstagabend den 22.03.2018 fand in Gasthaus “zum fröhlichen Landmann” in Kelkheim, ein Seminar der Regionalgruppe Rhein-Main statt.

Thema des Abends war „BARF“. Die Referentin des Abends, Frau Steffi Foery überzeugte durch mehrere Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Hundeerziehung und Ernährung. Durch ihre eigene Zucht, konnte Sie auch, bezogen auf Welpen, Junghunde und erwachsene Hunde, ihre gemachten Erfahrungen bezogen auf die Ernährung gut darlegen.
Zu Beginn, wurde uns erst der Begriff BARF erläutert. Jeder kennt den Begriff, weiß sofort um was für eine Art der Ernährung es sich handelt. Doch was versteckt sich hinter den vier Buchstaben. Wofür stehen sie? Mein persönlicher Favorit: Biologisch artgerechtes rohes Futter.

Als Einstieg in das nachfolgende Thema stellte Frau Foery zwei Gläser mit Wasser auf, in das eine Glas wanderte ein Trockenfutter, welches nach der bekannten Verfahren hergestellt wurde. In das andere Glas, füllte sie kaltgepresstes Trockenfutter ein.

Wir beobachteten alle gespannt was passiert. Das Ergebnis war für mich sehr anschaulich. Das kaltgepresste Trockenfutter, sank nach unten ins Glas und bildete einen „Nahrungsbrei“ die anderen Trockenfutter-Brocken schwammen immer noch, auch nach 2, 5 Stunden, oben auf der Wasseroberfläche.
Wir stiegen ein in das Thema der Rohfütterung.

Die Ernährungsweise bezieht sich auf, wie wir erfahren durften, das „Beutetier-Prinzip“.
Hierbei steht eben die Verwertung des gesamten Beutetiers im Vordergrund. Alle Bestandteile sollen auch in einer ausgewogenen Rohfütterung gefunden werden. Einige Vitamine und Mineralstoffe, müssen allerdings über die Verwendung von Obst und Gemüse in Verhältnis zu den Fleisch und Fettbestandteilen ergänzt werden. Da einige der Anwesenden bereits Erfahrungen im Bereich BARF- Fütterung hatten, war es eine sehr lockere Atmosphäre und einer toller und reger Erfahrungsaustausch.

Ein Beispiel für die Berechnung eines Tages- bzw. Wochenplans wurde besprochen. Das Thema, wie viel Obst und Gemüse braucht ein Hund. Ist die Ernährung mit Kohlenhydraten sinnvoll bzw. wenn ja, wie viele davon sind gesund.

Auch Zusätze wie Mineralien, Öle und sonstige Zugaben wie Eiweißprodukte wurden ausführlich besprochen und anschaulich untermalt.

Es war ein toller Abend mit ganz vielen wichtigen Informationen rund um das Thema BARF. Gerne bin ich beim nächsten Termin wieder mit dabei- denn man lernt nie aus – nur dazu…..

eure Miriam Hefter

Die Regionalgruppe Rhein-Main bedankt sich herzlich bei Stephanie Foery für den informativen, interessanten Abend – immer wieder gerne!

Beim Restaurant “zum froehlichen Landmann” Danke, dass wir da sein durften.