Bilder zum Schnupperer und Bericht zum WT A 2017 in Groß-Umstadt

By 2. April 2017 Medien, News, Work

Bericht Schnupper-WT und WT-A am 26.03.2017 in Groß-Umstadt
Sonntag, den 26.März 2017 um 08:30 Uhr …
Dieses Datum und diese Uhrzeit hatte ich nun schon seit mehreren Wochen im Kopf. Dies war der Tag,  an welchem der WT-A und parallel der Schnupper-WT in Groß-Umstadt stattfinden sollten.
Meine Flathündin Viivi und ich hatten einen Startplatz für den WT-A bekommen.
Treffpunkt an diesem schönen, sonnigen Tag (ideales WT-Wetter) für alle Teilnehmer war um 08:30 Uhr der Waldparkplatz in Heubach (Groß-Umstadt). Nach der Anmeldung und der Kontrolle der üblichen Unterlagen ging es zu einem ca. 4-5 Gehminuten entferntem Jagdhüttchen, welches sich als “Zentrale” des WTs herausstellte. Hier wurden wir von den Sonderleiterinnen Christa Fassl-Steimle (WT-A) und Kathy Schuhmann (Schnupper-WT), der Richterin Iris Renner und dem Richter Michael Renner herzlichst begrüßt. Es folgte eine kurze Erläuterung des angedachten Tages- und Workingtestablaufs. Im Schnupper-WT sowie im WT-A wurden je 2 Aufgaben von Iris und je 2 Aufgaben von Michael Renner gestellt, welches also insgesamt 4 Aufgaben pro Team bedeutete. Diese 4 Aufgaben pro Team wurden auf  2 Stationen verteilt. Die WT-A Teilnehmer begannen bei Iris Renner mit den ersten 2 Aufgaben, während die Schnupper-WT Teilnehmer ihre ersten zwei Aufgaben bei Michael Renner durchführten. Nachdem alle Teilnehmer bei ihrer ersten Station durch waren, wurde zum anderen Richter gewechselt, um die letzten 2 Aufgaben abzuarbeiten. Die Aufgaben selbst, welche ich am Ende des Berichtes separat beschreiben werde, sind von den Richtern im Vorfeld super ausgedacht, geplant und organisiert worden. Sie wurden in Kombination mit dem anspruchsvollen und für einen Workingtest hervorragend geeigneten Geländes zu einer tollen Herausforderung.
Es war von Anfang an ein schöner und gelungener Tag! Ich möchte mich hiermit, auch im Namen aller Teilnehmer, bei den beiden Sonderleiterinnen für diesen super organisierten WT-Tag bedanken. Auch den Richtern Iris und Michael Renner gebührt jede Menge Dank. Sie haben außerordentlich Wert darauf gelegt, den Teilnehmern ihre Aufregung und Nervosität zu nehmen, indem sie sich Zeit genommen haben, alle Aufgaben genau zu erklären und  jede Frage zu beantworten. Vielen Dank dafür! Nun darf ich aber auch nicht vergessen, an alle Helfer ein Dankeschön auszusprechen, denn …. KEINE HELFER – KEINE PRÜFUNG!! Auch ein großes Dankeschön an Dietmar Ruppert sowie an Jörg Hartfiel, die dieses tolle, super WT geeignete Revier zur Verfügung gestellt haben. Abschließend möchte ich gerne auch noch der “Küchenfee” des Tages, Heidy Gröger dafür danken, dass sie sich so hervorragend und lecker um das leibliche Wohl der Teilnehmer gekümmert hat. Es war super.
Nun noch eine kurze Beschreibung der gestellten WT-A Aufgaben. Ich möchte erwähnen, dass die von mir genannten Entfernungen nicht unbedingt stimmen müssen. Es sind nur von mir geschätzte/gefühlte Entfernungen
Aufgaben 1 und 2 – Iris Renner:
Start ist das Ufer eines kleinen Sees. Der Hund ist nicht angeleint und sitzt in der Ausgangsstellung neben dem Hundeführer. Es ertönt ein Schuss, worauf eine Markierung in den See fällt. Diese Markierung wird nicht sofort gearbeitet. Der Hundeführer soll sich um 90 Grad nach rechts drehen und mit seinem Hund, frei bei Fuß, ca. 10 m Richtung eines Waldes laufen. Hier befindet sich ein kleiner “Abhang” in den Wald hinein. Das Team befindet sich nun wieder in der Ausgangsstellung. Es ertönt ein Schuss, worauf eine Markierung, ca. 50 m entfernt,  in den weiter unten liegenden Wald fällt. Diese Markierung wird nun nach Freigabe der Richterin gearbeitet. Sobald der Hund mit dem Dummy auf dem Rückweg ist, wird für ihn nicht wissend, ein neues Dummy an der gleichen Stelle ausgelegt. Dieses Dummy, ich nenne es mal ein “Halb-Blind”, wird daraufhin nach der Freigabe der Richterin gearbeitet. Nun darf der Hund angeleint werden und es geht zurück zum Start der ersten Aufgabe, an das Ufer des Sees. Hier darf nun endlich die Markierung im See gearbeitet werden.
Aufgaben 3 und 4 Michael Renner:
Auch hier beginnt das Team in der Ausgangsstellung. Der Hund wird abgeleint. Es ertönt ein Schuss und in einer Entfernung von ca. 60-70 m fällt eine Markierung in ein Gestrüpp. Zwischen der Ausgangsstellung und der Markierung befinden sich hoher Bewuchs und ein quer liegender Baumstamm. Nun wird aber nicht wie erwartet die Markierung sofort gearbeitet sondern anstelle des Befehls “Apport” bekommt der Hund den Befehl “Fuß”. Der Hund, frei bei Fuß, und der Hundeführer gehen ca. 5 m Richtung Markierung, bis der Richter ein Zeichen gibt. Nun darf die Markierung gearbeitet werden. Daraufhin ,wieder frei bei Fuß, geht das Team zusammen mit dem Richter zu einem Anstieg in den Wald hinein. Hier ertönt nach der Einnahme der Ausgangsstellung wieder ein Schuss und es fällt eine Markierung, ca. 60 m weiter oben, in den Wald. Nach Freigabe des Richters darf der Hund die Markierung arbeiten. Auf dem Rückweg des Hundes ertönt wieder ein Schuss und es fällt eine Verleitung sichtbar für den Hund rechts in den Wald. Nachdem der Hund die Markierung zum Hundeführer gebracht hat, darf er diese “Verleitung” arbeiten.
Viele Dummy-Grüße
Thomas Mihm mit Viivi-Ansi von den Bestthorritzen

Allen Fotografen herzlichen Dank für die Schnappschüsse vom Tag!