Erste Hilfe beim Hund – jedes Jahr wieder ein wichtiges Thema!

„ Erste Hilfe beim Hund „
Vortrag von Frau Dr. Bianca Verst am 12.03.16 in Kleinostheim

Jeder der einen Hund hat, kann in eine Notsituation mit diesem kommen. Sei es durch z. B. einen Unfall, eine Schnittverletzung der Pfote, einen Insektenstich, eine Überhitzung und vieles mehr. Dann ist es hilfreich, wenn man über die nötigsten Mittel zur Erstversorgung informiert ist.
Frau Dr. Verst erklärte uns wie Temperatur, Puls, Atmung und der Herzschlag des Hundes zu überprüfen sind. Nach der Theorie folgte die Praxis und jeder durfte diese Vitalfunktionen am m Probantenhund „Juno“ testen.

Wenn der Hund eine offene Wunde hat, sind Verbände nötig. Hierzu wurden uns verschieden Beispiele aufgezeigt. Schnauzenverband, falls die Möglichkeit besteht, dass der Hund unter Schmerzen den Helfer beißen könnte; verschiedene Pfotenverbände; Kopfverband; Augenverband. Zu Übungszwecken wurde unser Probantenhund fleißig mit Verbänden von uns bestückt. Es schien, als genoss es Juno, von so vielen Händen gleichzeitig bearbeitet zu werdenJ
Durch beispielsweise innere Verletzungen, einen Insektenstich oder Autounfall kann der Hund in einen Schockzustand fallen bis hin zur Bewusstlosigkeit. Für diesen Fall demonstrierte Frau Dr. Verst die Beatmung und Herzmassage.
Auch Vergiftungen durch Giftköder, Unverträglichkeit von Floh- und Zeckenmitteln oder die Aufnahme von für Hunde giftigen Nahrungsmitteln wurde angesprochen.
Als letzte Art von Notfall beschäftigten wir uns mit den ersten Maßnahmen bei Hitzschlag oder Unterkühlung.

Frau Dr. Verst erklärte dies alles sehr interessant und verständlich, alle Fragen wurden gern beantwortet. Dieser Vortrag war sehr praxisorientiert, sodass man für den Notfall, der hoffentlich niemals eintrifft, gut gerüstet ist.

Vielen Dank dafür an Frau Dr. Bianca Verst. Vor allem aber auch an „Testpatientin“ Juno und die LCD Regio Rhein Main für die Organisation.
Simone Pionke mit Luna

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