Dummy A Großheubach am 29.9.2013

By 18. September 2013 Berichte, Prüfungen, Work

Richter: Michael Renner

Sonntagmorgen, 29.9.13 – 5:30 Uhr – der Wecker holt Hund und Herrn aus dem Schlaf. Heute ist der Tag, für den wir viel trainiert haben – die „Dummy A“!Bei ziemlich trübem, aber trockenem Wetter machen wir ( Polly und ich ) uns von Frankfurt aus auf den Weg nach Großheubach. Die Anfahrt zum Gut Rosshof verläuft problemlos, wir haben auch nichts vergessen. Nach und nach treffen die übrigen Teams ein. Insgesamt fünf Hunde mit ihren Führer/-innen laufen heute die Prüfung (ein Team hatte noch abgesagt).Zunächst stand die Erledigung der notwendigen Formalitäten bei der Sonderleitung Christa Fassl-Steimle an, die für jeden ein paar beruhigende Worte fand.

Eine besonders schöne Geste von Christa war, dass sie für die fünf Teams (Hund und Mensch) jeweils eine Lunchtüte gepackt hatte, damit wir bei „Kräften bleiben“ (zudem soll Essen ja beruhigen). Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön!Nach einer allgemeinen Begrüßung durch die Sonderleitung und einer kurzen Einweisung in den Ablauf der Prüfung durch den Richter für diesen Tag- Michael Renner und seiner Frau Iris, die ihm als Helfer zu Seite stand, folgte noch ein „ Tropfen flüssiger Entspannung“, dann ging es auch schon ins Gelände. Mittlerweile kam die Sonne immer mehr raus und sie versprach einen schönen Tag(wenn das kein gutes Omen ist?).
Als erstes steht die Verlorensuche auf dem Programm. Wir müssen als viertes Team ran. Das Warten kann auch ganz schön nervös machen, vor allem wenn einer nach dem andern zurückkommt und signalisiert „gut gelaufen“. Ich weiß ja, Polly und ich – wir können es auch, aber… Wir starten und alles läuft gut – bis Polly, bedingt durch ein dringendes Bedürfnis, das Zurückkommen für einen Moment unterbricht (Gott sei Dank hält sie beim Lösen das Dummy fest im Maul) – wieder neben mir einparkt – alles ist gut. -Ein Stein fällt mir vom Herzen.

Danach geht es mit zwei weiteren Aufgaben weiter, der Einzelmarkierung an Land und dem Appell. Die zufrieden lächelnden Gesichter aller Führer/-innen sagen, dass auch diese Aufgaben gut bewältigt wurden.

In den Pausen wird natürlich untereinander jede Übung besprochen (erinnert so ein bisschen an früher – nach einer Klassenarbeit – „ wie hast du das gemacht, was hast du da geschrieben usw.). Da der Vormittag schon fortgeschritten ist und die Sonne auch immer stärker wärmt, ist die Zeit für eine Abkühlung am Wasser angesagt. Markierung im Wasser . Die letzte Aufgabe!
Die Spannung nimmt förmlich zu – grad am Wasser kann doch so viel passieren da hat doch jeder so die eine oder andere kleine „ Baustelle“! Mit gegenseitigem Daumendrücken und Aufmunterung schreiten wir nacheinander zur Tat und Yippi ay Yeah – ALLE haben es geschafft.Mensch und Hund freuen sich: die einen über die bestandene Prüfung, die anderen über die Sonderration Leckerlis. An dieser Stelle ist es jetzt an der Zeit all denen zu danken, die an und für diesen Tag tätig waren.Danke an Michael und Iris Renner die als Richter und Helfer fungierten. Durch ihre ruhige, einfühlsame und ungezwungene Umgehensweise und Lockerheit, ihre Fairness und Klarheit bei der Durchführung haben sie einen wesentlichen Anteil an diesem schönen, gelungenen Tag. Danke an Christa Fassl-Steimle, die den Tag super organisiert hat und so viel Einfühlungsvermögen für die „Prüflinge an den Tag gelegt hat“.

Danke auch an die andern vier Teams. Wir konnten uns gegenseitig Mut zusprechen und hatten ein konkurrenzloses Miteinander. Ein ganz großes Lob und Danke an unsere Hunde, die so toll mitgemacht haben.Mit der Ausgabe der Urkunden auf dem Gut Rosshof ging der Tag in den gemütlichen Teil über. Bei einem ausgedehnten Essen und einem guten Schluck (natürlich alkoholfrei, als Autofahrer) fand dieser schöne Tag seinen würdigen Ausklang.Und die Sonne strahlte genauso wie wir!

Volkert Hug mit Polly