Fotoworkshop am 17.9.2011

By 24. September 2011Berichte, Seminare

Referentin Gianna Gratzfeld

Am Samstagmorgen saß ich mit 5 anderen Teilnehmern in der Krebsmühle, um an einem Fotoworkshop teilzunehmen, der von unserer Regio-Gruppe angeboten wurde. Die Seminarleitung hatte Frau Gianna Gratzfeld. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar war, dass jeder eine Spiegelreflexkamera besitzt. Nach der Begrüßung packten wir also unsere Kameras aus und stellten fest, dass wir viele Funktionen der eigenen Kamera bisher nie genutzt hatten bzw. auch nicht wußten, wie und wann die verschiedenen Einstellungen am besten zum Einsatz kommen.

Zunächst bekamen wir Informationen zu den Vorbereitungen. Um schöne Bilder zu erhalten, sollte man einen bestimmten Tag planen, einen Helfer mitnehmen, den Ort und Zeit auswählen. Für unseren Hund brauchen wir Spielzeug, Leckerlies, Wasser und ein Handtuch. Natürlich sollte der Akku aufgeladen und die Speicherkarte in der Kamera sein. Anfänger nehmen sich erst einmal Portraitfotos vor, wenn das gut funktioniert wagt man sich an Sportaufnahmen. Im weiteren Verlauf ging es dann ins Detail der Kamera. Wie benutze ich die Blende und Belichtungszeit, was bedeutet ISO-Wert und Verschlusszeit usw. Wann arbeite ich mit Blitz und wie wähle ich das richtige Objektiv. Am Ende des Seminars wussten wir, dass die Schärfe optimal auf dem Auge des Hundes liegen sollte, wie wir das Bild in 3 gleich große Abschnitte einteilen, um den goldenen Schnitt zu erreichen und wie wir Reihenaufnahmen bei schnellen Bewegungen durchführen können. Gianna hatte ihren Labrador mitgebracht und am Nachmittag durften alle Teilnehmer die erworbene Theorie in die Praxis umsetzen. Jetzt galt es Portraitfotos zu machen, während der Dummy-Arbeit die Kamera auf Sportfotografie umzustellen, um vom Hund auch in Bewegung scharfe Momentaufnahmen zu bekommen. Natürlich mussten wir auch den Hintergrund beachten und aus tiefer Position fotografieren – ebenfalls Grundvoraussetzungen für professionelle Bilder.

Ein schöner Tag, an dem wir gelernt haben, einige Funktionen unserer Kameras endlich nutzen zu können.

Karina Frychel